Die private Krankenversicherung (PKV) ist die Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung; allerdings muss man einige Voraussetzungen mitbringen; zumindest als Angestellter. Der Verdienst von einem Angestellten, der in die PKV wechseln möchte, muss mindestens 48.150 Euro pro Jahr betragen; dies entspricht einem monatlichen Brutto-Einkommen von 4.012,50 Euro. Sämtliche Freiberufler und Selbstständige oder jene Angestellte, die mindestens 48.150 Euro pro Jahr verdienen, haben die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln. Allerdings gilt es zu bedenken, dass man gesundheitlich eine möglichst weiße Weste vorweisen muss.
Da es sich bei der PKV um private Versicherungen handelt, haben die Versicherungsunternehmen die Berechtigung, einen Antragssteller aufgrund seiner gesundheitlichen Vorgeschichte abzulehnen. Daher ist es ratsam, so früh wie möglich in die PKV zu wechseln – vorausgesetzt, der Verdienst stimmt. Gerade für junge und kinderlose Besserverdiener ist die PKV die Alternative. Die Beiträge sind günstiger, wenn noch keine Kinder vorhanden sind. Obwohl die Beiträge entweder günstiger oder – je nach Tarif der PKV – etwas höher sind, hat man von der privaten Krankenversicherung wesentlich bessere Leistungen zu erwarten.
Im Zuge des Gesundheitsfonds gibt es auch für die private Krankenversicherung eine Änderung: Die PKV hat die Pflicht, einen Basis-Tarif anzubieten, die dem der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht. Wer auf die besseren Leistungen der PKV nicht verzichten möchte, allerdings aufgrund seines niedrigeren Gehaltes in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sein muss, kann sich die privaten Zusatzversicherungen überlegen, die diverse Risiken für den Versicherten ideal abdecken. Kinderreichen Familien wird es oft empfohlen, sich doch näher mit der gesetzlichen Krankenversicherung zu beschäftigen und sonstige Risiken mit Zusatzversicherungen abzudecken.