Alternative Medizin

Die alternative Medizin wird auch gerne mal als ‚Komplementärmedizin‘ oder auch als ‚Naturheilkunde‘ bezeichnet, was gleichwohl immer wieder den Spott diverser ‚Schulmediziner‘ auf sich lenkt. Alternative Medizin ist allerdings keineswegs zum Spott geeignet. Wo liegt der Unterschied zwischen der klassischen Schulmedizin und der alternativen Medizin? Die Schulmedizin setzt ausschließlich an dem Punkt an, der aktuell Beschwerden bereitet. Genau das ist auch der Kritikpunkt. So werden Kopfschmerzen mit Kopfschmerzmittel behandelt. Kommen hierzu noch Nierenbeschwerden, so werden auch diese mit der Schulmedizin und entsprechenden Medikamenten behandelt. Dem Schulmediziner wird an dieser Stelle vorgeworfen, dass er sich ausschließlich um das Schmerzstillen an der bestimmten Stelle kümmert. Es kann durchaus passieren, dass die Tabletten gegen den Kopfschmerz an die Nieren gehen – und das ist natürlich nicht Sinn der Sache, vor allem, wenn hier bereits Schädigungen vorliegen. Alternative Medizin wird im Unterschied zur Schulmedizin auf Ursachenforschung gehen. Woher kommen die Kopfschmerzen? Ist vielleicht einfach der Nacken verspannt? Dagegen gibt es Massage – hier müssen keine Tabletten her, die den Körper angreifen können. Auch die Nieren werden durch alternative Medizin schonender behandelt. So helfen beispielsweise Tees aus Birkenblättern gegen Nierenbeschwerden. Alternative Medizin geht auf Ursachenforschung und setzt am eigentlichen Problem an, um es zu beheben. Schulmedizin sucht keine Ursache, sondern lediglich ein Mittel, um den Beschwerden vorübergehend Linderung zu verschaffen. Die alternative Medizin schafft es in ihrer Ganzheitlichkeit, dem kompletten Körper und dem Geist zu helfen. Weiterhin ist alternative Medizin weder kurz-, noch langfristig schädlich für den Körper, wie es die Medikamente der Schulmedizin durchaus sein können.